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Unter "ungünstigen" Vorzeichen trat die Geltendorfer AH beim Auswärtsspiel in Weil an. Stammtorwart Tom Baader war beruflich verhindert und es musste Ersatz gefunden werden, ein Unterfangen das sich als extrem schwierig herausstellte. Umso erfreulicher dass sich mit Moritz Böhm in letzter Minute noch ein Freiwilliger fand. Einige verletzungsbedingte personelle Veränderungen gab es ebenso, für Marco Kiefer stand Markus Müller in der Startelf. Ausserdem war nach längerer Abwesenheit Manu Metzger wieder dabei. Die Geltendorfer erwartete, wie schon in der Vorwoche in Hurlach, ein unangenehmer Gegner der von Beginn an mit Pressing versuchte die Gäste in der eigenen Hälfte einzuschnüren. Unbeeindruckt davon ließen die Geltendorfer geschickt den Ball in den eigenen Reihen laufen und Weil hatte keinen Zugriff. Über die Aussenpositionen mit Mini Deutschenbaur und davor Joi Kürschner, sowie rechts mit Manu Metzger und Paul Schleuß sorgte der TSV immer wieder für Entlastung. Die zentralen Mittelfeldspieler Manni Baader und Daniel Güldenpfennig konnten sich immer wieder mit in den Angriff einschalten. Abgesichert durch Christian Schinol und den aufmerksamen Matthias Einwich konnten Gegenangriffe verhindert werden. Joi Kürschner gelang schließlich, nachdem er dem gegnerischen Verteidiger den Ball abnahm, ein perfektes Zuspiel auf den mitgelaufenen Christian Ritt und dieser konnte aus kurzer Distanz zur 1:0 Führung verwandeln. Die Hausherren waren bis zu diesem Zeitpunkt nur durch, nennen wir es "körperbetontes Zweikampfverhalten" aufgefallen. Der FC Weil hatte in der Folgezeit mehr Spielanteile, nennenswerte Torchancen blieben allerdings Mangelware. TSV Keeper Moritz Böhm wurde meist nur beim Spielaufbau der eigenen Mannschaft beschäftigt. Zu effizient war die Defensivarbeit des gesamten Geltendorfer Teams. Mitte der 1.Halbzeit ein erster taktischer Wechsel, für Paul Schleuß kam Martin Schalk ins Spiel. Kurz vor der Pause hatte Manni Baader, nach einer gelungenen Kombination mit Martin Schalk, noch die Chance auf das 2:0. Sein Schuss verfehlte das Tor nur knapp. Mit einer verdienten 1:0 Führung ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel bekamen die Hausherren das Spiel besser in den Griff und hatten nun auch ein deutliches Übergewicht. In dieser stärksten Phase von Weil dann auch der 1:1 Ausgleich per Kopf, nach einem Eckball. Allerdings übersah der Schiedsrichter ein klares Foulspiel beim Zweikampf an Manni Baader. Möglicherweise war dies aber auch ein Weckruf denn anschließend konnten die Geltendorfer deutlich zulegen und sich zahlreiche gute Torchancen erspielen. Inzwischen im Spiel, Marcus Prause für Christian Ritt. Durch einen abgefälschten Schuss von Mini Deutschenbaur, bekannt als der "Einwurfkönig der Nachkriegszeit", gingen die Gäste erneut in Führung, neuer Spielstand 2:1 für denTSV. Weitere gute Möglichkeiten in der Folgezeit, Manni Baader traf nur den Pfosten. Die endgültige Entscheidung dann nach einer Ecke, getreten von Daniel Güldenpfennig. Joi Kürschner traf den Ball mit Kopf, Schulter, Kinn, Nase... was weiss denn ich. Jedenfalls kam auch der Rettungsversuch (Handspiel) des Weiler Verteidigers zu spät, der Ball war bereits hinter der Linie. 3:1 und damit klare Verhältnisse. Sandro Zaismann kam noch zu einem Kurzeinsatz ins Spiel für Martin Schalk. Alle Bemühungen der Gastgeber, das Ergebnis noch zu verbessern, scheiterten an der enorm hohen Laufbereitschaft und Zweikampfstärke der Geltendorfer. Libero Markus Müller und seine Vorderleute ließen keine weiteren Torschancen der Weiler zu. Besonders hervorzuheben sind hier Manu Metzger der als Aussenverteidiger ein "überragendes" Spiel machte sowie Matthias Einwich der seine Gegenspieler durch seine "Präsenz" zur Verzweiflung brachte. Ein Riesenkompliment an die ganze Mannschaft zu dieser gelungenen Vorstellung und dem verdienten 7.Sieg in dieser Saison.

Kader: Böhm, Müller, Schinol, Einwich, Deutschenbaur, Metzger, Schleuß, Güldenpfennig, Baader, Kürschner, Ritt, Schalk, Prause, Zaismann

CR 

 

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