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Am Freitag startete unsere AH-Truppe bei schönstem Sommerwetter im April mit frischem Elan zum ersten Spiel 2018 nach Eching. Mit dem Elan war es jedoch schnell vorbei. Denn selten hat man Zuschauern wohl einen Sommerkick mit mehr Reinkultur geboten als in der ersten Halbzeit. Beide Mannschaften vermieden jegliche Regung um Schweißausbrüche zu vermeiden und gefühlt war das Sitzfußball im Stehen oder "Ehrenliga Ü-60". Da der Gastgeber uns hierbei noch überbot, konnten eine ganze Reihe an sehr guten Torchancen herausgespielt werden. Man könnte auch sagen 21 Mann schauten dem einzigen, der den Wetterverhältnissen trotzte, Joi Kürschner, zu, wie er so manches Solo startete, aber den letzten Pass zum eigenen Mann meist nicht anbrachte (vermutlich dachte er, dass wir mitlaufen und nicht mitgehen), am Torwart oder der Zielgenauigkeit scheiterte. Letztlich war es Daniel Güldenpfennig, der eine der zahlreichen Chancen Mitte des ersten Spielabschnitts nutze, den Torwart umspielte und aus spitzem Winkel einnetzte. Kurz darauf belohnte sich Joi Kürschner für seinen aktiven Part mit einem wunderschönen Kopfballtreffer nach einer Ecke. Von den Echinger war vor der Pause fast nichts zu sehen, im Nachhinein betrachtet vermutlich eine Einlullungstaktik.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit verabschiedete sich die Sonne, so dass bei fallender Temperatur endlich mehr Bewegung ins Spiel kam. Der Start in den zweiten Spielabschnitt glückte Geltendorf auch gleich furios. Vom Anspiel dauerte es nur wenige Sekunden bis zur ersten Großchance. Daniel Güldenpfennig wurde zentral vor dem Tor freigespielt, der drang alleine vor dem Echinger Torwart in den Strafraum ein und hatte alle Zeit der Welt, um den Torwart zu fragen, in welche Torecke er den Ball schieben sollte. Unklar, ob der die Frage nicht beantwortete oder was Daniel sonst davon abhielt, den Ball nicht im Tor unterzubringen. Jedenfalls waren die Gäste in Gedanken noch bei der Chance, als im Gegenzug das neu eingewechselte Echinger Duo sich Richtung Tom Baader aufmachte, das 1:2 erzielte und auch anschließend zeigte der Gastgeber plötzlich deutlich mehr Laufbereitschaft als in der ersten Halbzeit. Über den Rest des Geltendorfer Spiels ist dann eher der Mantel des Schweigens zu legen. Endergebnis 4:2 für Eching und die uralte Erkenntnis, dass man keine Spiele gewinnen kann, wenn man in der Offensive Chancen in Hülle und Fülle auslässt und in der Defensive die Zweikämpfe verliert.

Kader: T.Baader, Kluger, Deutschenbaur, Schinol, Güldenpfennig, Lachmayr, Wäsler, M.Baader, Kürschner, Prause, Zaismann, Ullrich, Wiedemann, Ritt

WL

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