Kader: Tom Baader, Willy Lachmayr, Marcus Tietge, Marco Kiefer, Manni Baader, Werner Lachmayr, Klaus Deggendorfer, Christian Ritt, Marcus Mücke

Um es vorweg zu nehmen: nennen wir es einen „komplexen“ Turniermodus, gepaart mit taktisch genialen Entscheidungen, der am Ende zu einem unerwarteten 2.Platz führte.

Aber alles der Reihe nach.

Die Geltendorfer AH stellte, (CR9 sei Dank) die älteste Mannschaft aller Teilnehmer. Das Auftaktspiel gegen die Favoriten aus Penzing sollte deshalb nicht zum „Scheibenschießen“ werden.

Mit der grünen Filzkugel durchaus eine Umstellung und nichts für Fußballfeinschmecker. Die Geltendorfer kamen aber gut ins Spiel und konnten durch Manni Baader mit einem plazierten Flachschuss 1:0 in Führung gehen. Hoppla! Ein Raunen ging durch die Zuschauerreihen. Penzing hatte vielleicht mehr vom Spiel, aber wen juckts wenn dein Torwart Tom Baader heißt. Trotzdem gelang Penzing der Ausgleich, an der Entstehung haben auch der ein oder andere Geltendorfer Spieler mitgewirkt, aber unserem Reporter war die Sicht verdeckt und er konnte nur noch das Tor sehen. Aber was macht man wenn man eigentlich keine Torchancen hat…? Richtig man macht sie trotzdem rein. HäHä, 2:1 für Geltendorf durch einen *Methusalem-Gedächtnis-Schuss von CR9. Dieser wollte eigentlich nach dem Treffer sofort abreisen und es seiner Frau erzählen, wurde aber von den Kameraden festgehalten. Warum es am Ende nicht zum Sieg gegen Penzing reichte und es in der letzten Minute noch zum Ausgleich kam, war leider nicht genau zu erkennen. Mit Bestimmtheit kann aber gesagt werden, der Ball war unhaltbar. Endstand 2:2, Fazit: „auch einem Penzinger darf er mal stinken“ 

Im zweiten Spiel kam es dann zum weiteren „Knaller“ gegen die Mannschaft aus Kaufering. Im Gegensatz zum vorherigen Spiel hatten die Geltendorfer hier durchaus immer wieder gute offensive Aktionen z.B. durch Marcus Tietge. Defensiv abermals eine tadellose Vorstellung von den Mannen um Willy Lachmayr. Marco Kiefer war es schließlich vorbehalten den verdienten Sieg, mit seinem Treffer zum 1:0, einzufahren. Fazit: „auch einem Kauferinger darf er mal stinken“ 

Mit diesem Ergebnis waren die Geltendorfer bereits über den Erwartungen, weshalb wir auf die restlichen Spiele nur noch mit Nennung der Torschützen eingehen. Hier konnten sich noch Willy Lachmayr sowie abermals Manni Baader und Marco Kiefer eintragen. Die restlichen Ergebnisse spielten keine Rolle, außerdem war unser Reporter gerade in der Pause eine Bratwurst essen. Durch eine strategisch sowie taktische Meisterleistung, konnten die Geltendorfer schließlich im letzten Spiel, nicht nur den Gegner, sondern auch die gesamte Turnierleitung derart verwirren, dass am Ende der 2.Platz erreicht werden konnte. Auf die Details dieses „Clous“ können wir, aus rechtlichen Gründen (Copyright) nicht näher eingehen, aber so viel kann verraten werden: es hat etwas mit der „richtigen Seitenwahl“ zu tun. 

Fazit: Insgesamt ein toller Auftritt der Geltendorfer AH mit einem überraschenden Ergebnis und nur altersbedingten Verletzungen.

*Methusalem = laut Wikipedia ein Urvater vor der Sintflut

Anlässlich der Verabschiedung von unserem ehemaligen Trainer Andy Böck in Egling haben unsere zusammengewürfelten "Aktiven Herren" ein Freundschaftsspiel gegen Egling über 3x30 Minuten ausgetragen. Ergebis: ungefähr 3:5, so genau weiss es anscheinend keiner.

Wie auf dem Foto zu erkennen, hat unserer ehemaliger Trainer Pio die Mannschaft als Betreuer begleitet. Im Anschluß haben alle zusammen "Corona-Konform" die alten Zeiten aufleben lassen.

Mit einem 8:1 Kantersieg beendete die Geltendorfer AH die Saison 2019 und schaffte damit einen positiven Abschluss. Gleich zu Beginn zeigte die Mannschaft eine Topleistung, setzte den Gegner unter Druck, und nutzte eiskalt die sich bietenden Chancen. Manu Metzger mit seinem ersten Treffer in der AH traf früh zum 1:0. Kurz darauf gelang ihm sein zweiter Treffer mit einem schönen Direktschuss platziert ins Eck, unhaltbar für den Weiler Torwart. Besonders hervorzuheben in den ersten 30 Minuten, die gute Raumaufteilung und Passgenauigkeit der Gastgeber. Vor allem das Gespann Paul Schleuß und Manu Metzger meisterten ihre Aufgabe hervorragend. Schließlich konnte Torjäger Thorsten Ullrich mit dem 3:0 bereits nach ca. 30 Minuten die Vorentscheidung erzielen. Einen Debütanten gab es mit Christian Gruber, im letzten Spiel des Jahres auch noch, der 24. Spieler der 2019 eingesetzt wurde. Nach einer halben Stunde ließ die Konzentration bei den Hausherren nach und es häuften sich Fehlpässe, Weil kam nun besser ins Spiel und konnte eine Unachtsamkeit zum 3:1 Anschlusstreffer nutzen. Dies war zugleich der Halbzeitstand. Zu Beginn der 2.Hälfte, die stärkste Phase der Gäste. Die Geltendorfer hatten nun große Probleme mit dem Spielaufbau, Weil versuchte mit Pressing die Gastgeber zu Fehlern zu zwingen und hatte dadurch auch einige sehr gute Möglichkeiten. Ein Schuss an die Unterkante der Latte war die beste Chance, viel Glück für TSV Keeper Klaus Riedmeier und seine Vorderleute. Nach 15 Minuten fing sich die Geltendorfer Elf wieder und konnte die vorhandenen Räume wieder besser nutzen. Inzwischen einige Wechsel, Christian Bechler und Mini Deutschenbaur im Spiel. Christian Bechler, bekannt für seine Sprinterfähigkeiten, wurde dann auch mehrmals "steil" geschickt. Man konnte ihm die Dankbarkeit und Freude über die Steilpässe sofort im Gesicht ablesen. Nun fielen die Tore im Minutentakt wie "reife Früchte von den Bäumen". Thorsten Ullrich erhöhte sein Torkonto nicht unerheblich, indem er einen Dreierpack zum 4:1, 5:1 und 6:1 schnürte. Ein lupenreiner Hattrick aber damit noch nicht genug. Joi Kürschner konnte sich, nach mehreren vergeblichen Anläufen, ebenfalls noch in die Torschützenliste eintragen und erzielte das 7:1. Den Schlusspunkt setzte, wie könnte es anders sein, der "Gesalbte" bereits mehrfach hochgelobte Thorsten U. aus G. Mit seinem insgesamt 14.Treffer im 8.Spiel, erhöhte er zum 8:1 Endstand. Da fällt mir das Lied aus früheren Zeiten ein: "dann macht es bumm, dann gibt's ein Tor..." die älteren werden sich erinnern, DJ Bubu auf jeden Fall. Aber auch im "Überschwang der Gefühle" wollen wir diejenigen nicht vergessen die den Ball aus kurzer Distanz "über" oder "neben" das Tor traten, stellvertretend heute Mini (Einwurfgott) Deutschenbaur. Insgesamt aber eine tolle Leistung der Mannschaft und ein gelungener Abschluss der Saison 2019.

Kader: Riedmeier, Schinol, Müller, Lachmayr, Güldenpfennig, Baader, Metzger, Gruber, Schleuß, Kürschner, Ullrich, Bechler, Deutschenbaur

CR

Nach der Sommerpause trat die Geltendorfer AH in Überacker zum Auswärtsspiel an. Schwierige Platzverhältnisse und eine "Flutlichtfunsel" erwartete die Mannen um Torwart Klaus Riedmeier. In der 3er - Abwehrkette kam Manu Metzger für den verletzten Willy Lachmayr zum Einsatz und soviel vorweg, er macht seine Sache sehr gut. Zusammen mit Christian Schinol und Markus Müller ließen sie nur sehr wenige Möglichkeiten der Gastgeber zu. Von Beginn an ein konzentrierter Auftritt der Geltendorfer, die im Mittelfeld mit Werner Lachmayr, Manni Baader, Daniel Güldenpfennig und Sandro Zaismann das Spiel kontrollierten. In der Offensive agierten Joi Kürschner und Thorsten Ullrich und im Sturmzentrum Thomas Höflmayr, der auch nach wenigen Minuten bereits das 1:0 erzielte. Allerdings hatte der Schiedsrichter eine Abseitsposition erkannt, damit lag er allerdings völlig daneben. Leider war der Videoschiedsrichter in Köln gerade eingeschlafen oder Pizza holen und konnte deshalb die Fehlentscheidung nicht korrigieren.Was soll's, es war nur eine Frage der Zeit bis die Gäste in Führung gehen würden.Thorsten Ullrich war es schließlich der aus kurzer Distanz zur verdienten 1:0 Führung einnetzte. Im weiteren Spielverlauf, trotz des holprigen Platzes, einige gute Kombinationen beim TSV. Mitte der ersten Hälfte dann ein herrlicher Kopfball, erneut von Thorsten Ullrich zum 2:0. Er belohnte sich damit für eine starke Leistung. Danach hatten die Geltendorfer einen "Durchhänger" und Überacker kam besser ins Spiel. Viele Abspielfehler, weil zu überhastet, luden die Gastgeber zu Kontern ein. Nach einer Unaufmerksamkeit auf der Außenbahn und einer flachen Hereingabe auf den langen Pfosten, erzielte Überacker etwas überraschend den 2:1 Anschlusstreffer, zugleich der Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel kam Paul Schleuß für Sandro Zaismann in die Partie. Nun hatten die Geltendorfer wieder die Oberhand und kamen immer öfter zu weiteren Torchancen. Thomas Höflmayr traf zum vorentscheidenden 3:1, und erhöhte etwas später per Elfmeter, nach Foul an Thorsten Ullrich, zum 4:1. Anschließend kam Christian Bechler für Thorsten Ullrich zum Einsatz. Ein sehenswerter Treffer gelang auch noch Daniel Güldenpfennig, der den Ball gefühlvoll zum 5:1 ins Tor schlenzte. Das wäre es eigentlich gewesen! Hätte nicht der eben noch gelobte Daniel Güldenpfennig, vermutlich bedingt durch den Restalkoholpegel vom Wochenende in Schaidt, nicht noch einen Aussetzer gehabt. Im "Dunst des Weinnebels" war er so freundlich den Ball zum zweiten Treffer für die Hausherren "aufzulegen". Fazit: eine über weite Strecken konzentrierte Leistung der Mannschaft, die vor allem in Hälfte eins zu überzeugen wusste.

Kader: Riedmeier, Metzger, Schinol, Müller, Zaismann, Lachmayr, Baader, Güldenpfennig, Kürschner, Ullrich, Höflmayr, Schleuß, Bechler

CR

Ausflug nach Schaidt, 13.-15.09.2019

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Ortspartnerschaft zwischen Geltendorf und Schaidt in der Pfalz feierten der TSV und der TuS 08 Schaidt auch gleichzeitig ihre 60-jährige Partnerschaft mit Freundschaftsspielen der I. & II. Mannschaft sowie uns Aktiven Herren. So hieß es also entsprechend dem Pfälzer Lied am Freitagnachmittag: „Auf ihr Brüder in die Palz!“. Wir waren mit 12 Mann plus „ich bin nie müde“-Joi Kürschner plus Trikotsponsor Raphael Hief-Schmal ein Teil der Geltendorfer Delegation, die sich mit rund 200 Personen in drei Bussen und vielen Privatautos auf den Weg machte. Dank genügend flüssigem Proviant stieg bei den Busreisenden schon bei der Hinfahrt die Stimmung und die Busfahrer konnten auch ihre Pausen einhalten, die auf Wunsch vieler Mitfahrer in immer kürzeren Abständen nötig wurden. Da hat so mancher beim Öffnen der Bustüren wahre Glücksmomente erlebt.
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Nachdem dann aller AHler ihr Gepäck bei ihren Unterkünften abgeladen hatten, wurde den vielen Festreden im Festzelt mehr oder weniger gelauscht, bevor Jo Paul mit Tochter Sabrina für Stimmungsmusik sorgte. Zwei Hotspots wurden schnell ausgemacht: Im Zelt an unseren Tischen, vor dem Festzelt war in der Umkleidekabine des TuS eine Kabinenparty im Gange. In den frühen Morgenstunden hat dann jeder seine Unterkunft gefunden bzw. der umherirrende T. wurde von einem Einheimischen dorthin geleitet. Weiter ging es am Samstag indiviuell, z.B. mit dem Freundschaftsgaudischießen der Schützen. Weshalb Matthias „Schöpf“ Dilger dabei für die Aerobic-Gruppe Schaidt antrat, habe ich immer noch nicht verstanden, aber es hat wohl geholfen. Jedenfalls konnte der TSV als bestes Geltendorfer Team und die Aerobic-Gruppe als bestes Team aus Schaidt am Abend die gestifteten Pokale in Empfang nehmen. Dazwischen wurde natürlich auch gekickt. Die II. Mannschaft (mit Joi) unterlag dem Gastgeber 4:7, die I. Mannschaft (mit Joi) konnte nach einem 0:5 Rückstand zur Halbzeit fast noch ausgleichen. Am Ende hieß es 5:4 für Schaidt. Währenddessen wurde bereits die Aufstellung für unser Highlight - das Spiel gegen die SG Dörrenbach/Schaidt - mit der Schaidter Vereinslegende Mario Flaxmeyer verkündet. Kurzerhand beschlossen wir, dass wir auch eine Vereinslegende brauchen. Also ab zum Stadionsprecher, der sogleich die Vereinslegende Andreas „Schwammerl“ Schamberger begrüßte. Schwammerl, du bist hiermit offiziell ernannt! 

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Am 10. August waren wir von unserem Nachbarverein Türkenfeld zum erstmals stattfindenden Elfmeterturnier eingeladen. Elfmeterturnier? Klingt komisch, ist aber so! 16 Mannschaften traten in zwei Gruppen an, jeder gegen jeden, danach Halbfinale und Platzierungsspiele. Wie bei einem richtigen Turnier. Nur das man die Laufarbeit gleich bleiben lässt und sofort mit dem klassischen Elferschießen beginnt. Spaß, Gespräche, Essen und Trinken stehen im Vordergrund. Das hat seine Vor- und Nachteile, aber dazu später mehr. 

Die Mannschaftsaufstellung des TSV: Im Tor Klaus Riedmeier, der neben Feldspieler, Schiri, Platzaufsäer, Griller, Wurstsemmelbesorger und Trainer eben auch noch Torwart kann. Klingt komisch, ist aber so! Als 1. Schütze war Klaus Deggendorfer vorgesehen, 2. Schütze Claus Eder, 3. Torschütze Claus, nein Christian Bechler, gefolgt von Mini Deutschenbaur und auf der 5 dann Willy Lachmayr in der Hoffnung, dass die anderen vorher schon alles klar machen. Dazu noch Werner Lachmayr als technischer Berater und Wertsachenbeauftragter. Die Reihenfolge war gleich mal dahin, weil Klaus D. sich das erst Mal anschauen musste (ich weiß nicht was: Torentfernung, Rasenfarbe, Torbreite?). Wurscht, also Christian Bechler auf die 1, Klaus auf die 3. Hat dann beim ersten Duell gegen die „Türkenfelder Legenden“ gleich gut geklappt. Als Mini verschoss, führten wir bereits 3:0, weil „Katze“ Klaus Riedmeier dreimal gehalten hatte. 4:1, was für ein Auftakt!