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Nach der Rückkehr von Stammtorwart Tom Baader sowie einigen Veränderungen in der Abwehr, Andreas Schamberger und Joi Kürschner ersetzten die fehlenden Martin Kluger und Willy Lachmayr, konnte der TSV Geltendorf in Mammendorf mit einer durchaus schlagkräftigen Truppe antreten. Leider war davon in der Anfangsviertelstunde nicht viel zu sehen. Die Gastgeber hatten deutlich mehr vom Spiel und ließen den Geltendorfern keine Räume für einen vernünftigen Spielaufbau. Zudem herrschte anfangs Chaos im Defensiv-Verbund, die Zuordnung der Gegenspieler gelang nicht vollständig. Die taktische Umstellung, mit nur einer echten Spitze zu agieren, und dafür Thorsten Ullrich auf der “Zehn“ einzusetzen hatte Vor - und Nachteile. Zunächst konnten die Mammendorfer aus der Überlegenheit allerdings auch nichts Zählbares vorweisen. Torchancen waren Mangelware bis in der 35. Spielminute, ein verunglückter Pass von TW Baader, vor die Füße eines Mammendorfers fiel und durch einen Heber das 1:0 erzielt wurde. Trotzdem kamen die Gäste inzwischen deutlich besser ins Spiel. Auch nicht unerwähnt sollte die starke Vorstellung der Abwehrreihe um Christian Schinol und Mini Deutschenbauer bleiben, die keine Torchancen zuließen. Und wer neunzig Minuten gegen Andreas “Schwammerl“ Schamberger spielen muss hat keinen Spaß am Fußball, dass musste auch der Mammendorfer Torjäger erkennen.

Mit dem Halbzeitstand 1:0 für den SV Mammendorf gings in die Kabine.

Mit einigen personellen und taktischen Änderungen, Marcus Prause kam für Robert Cela und Christian Ritt rückte zusätzlich als zweite Spitze in den Angriff, änderte sich der Spielverlauf zu Gunsten der Geltendorfer. Frühes Stören und Pressing machten einen geordneten Spielaufbau für Mammendorf nun unmöglich. Einer läuferisch starken Leistung durch die zentralen Mittelfeldspieler Joi Kürschner, Wolfgang Schüler sowie, den im Vergleich zum Kaufering Spiel deutlich verbesserten Thorsten Ullrich, war es zu verdanken dass in der kompletten 2.Hälfte nur noch der TSV das Spiel bestimmte. Immer wieder wurden gefällige Kombinationen über die rechte Seite durch Martin Schalk vorgetragen, der sich im 2.Durchgang ebenfalls erheblich steigern konnte.

Nur der finale Pass und Abschluss fehlte und die Zeit lief davon.

Die beste Gelegenheit vergab Marcus Prause, der aber mit einem großen Laufpensum überzeugte und die gegnerische Abwehr immer beschäftigte. In der letzten Viertelstunde wurden nochmals Manni Sedlmayr und Robert Cela eingewechselt um mit frischen Kräften das Spiel noch zu drehen. Eine der wenigen Konterchancen der Heimmannschaft konnte glänzend von Tom Baader pariert werden. Kurz vor dem Ende dann doch noch die Erlösung. Ein Weitschuss von Wolfgang Schüler senkte sich zum vielumjubelten 1:1 Ausgleich ins Tor.

Ein durchaus haltbarer Schuss, aber uns doch Wurscht, Hauptsache drin.

Absolut verdienter, wenn auch später (85.) Ausgleichstreffer und Lohn für eine beeindruckende läuferische und kämpferische Leistung. Es gibt sicher noch vieles zu verbessern, z.B. Ballverluste im Spielaufbau minimieren und etwas weniger hektisch agieren, aber es bleibt ein positives Fazit: so kann‘s weitergehen!

Kader: Baader, Schinol, Schalk, Schamberger, Kürschner, Deutschenbauer, Zaismann, Ritt, Schüler, Deggendorfer, Ullrich, Prause, Sedlmayr, Cela,

CR

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