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Mit einigen personellen Veränderungen musste der TSV in Kaufering antreten. Zur Vorwoche mussten mit Baader, Kluger, Kürschner, Deggendorfer, Zaismann, Schamberger, Güldenpfennig und Wiedemann immerhin 8 - Akteure ersetzt werden!

Dafür gab es einige Debütanten bzw. „wiederbelebte“ mit Helli Schröttle im Tor, Manni Sedlmayr und Claus Eder sowie einen Neuling mit Robert Cela. Zu den vielen personellen Veränderungen kam erschwerend auch noch der ungewohnte Kunstrasenplatz hinzu. Nun aber genug nach Ausreden gesucht… .

Die Gastgeber legten, wie zu erwarten war, energisch los und schnürten die Geltendorfer in deren Hälfte ein. Trotz deutlich mehr Ballbesitz konnte sich Kaufering zu Beginn aber keine nennenswerten Chancen herausspielen. Die neuformierte Abwehrreihe mit Christian Schinol, Mini Deutschenbauer und Willy Lachmayr sowie Torwart Helli Schröttle, aber auch die „Mittelfeldkette“ mit Klaus Riedmeier, Martin Schalk, Christian Bechler und Wolfgang Schüler hielten den Angriffen stand. Von Entlastungsangriffen war allerdings auch nicht viel zu sehen.

Besonders ärgerlich, dass dem 1:0 Führungstreffer für Kaufering, ein klares Foulspiel an Christian Schinol vorherging. Leider hatte der Schiedsrichter, wie er später auch zugab, die Situation falsch beurteilt und das Spiel nicht unterbrochen. Mit der Führung im Rücken kombinierte die Heimmannschaft noch sicherer und kam nun, Mitte der 1.Hälfte zu weiteren guten Torchancen. Nachdem, der zuvor gefoulte Schinol, nun auch noch verletzt den Platz verlassen musste (für ihn kam Manni Sedlmayr), verloren die Geltendorfer nun etwas die Ordnung und auch immer öfter die Zweikämpfe. Ein weiteres, irreguläres (Abseits) Tor zum 2:0 schien ein Debakel „einzuläuten“. Gegen Ende der 1. Halbzeit, mit der Gewissheit der sicheren Führung, schlich sich nun aber auch bei Kaufering so mancher Fehler ein.

Und das nutzte der TSV mit hoher Effizienz aus. Mit einem Steilpass schickte Manni Sedlmayr Stürmer Thorsten Ullrich auf die Reise, ein durchaus optimistischer Pass auf Kunstrasen, aber Ullrich konnte den Ball noch vor der Auslinie erreichen, passte millimetergenau auf den freistehenden Christian Ritt, der aus kurzer Distanz einnetzte. Hoppla, nur noch 2:1! Kurze Zeit später, nach einem Foulspiel ca. 20 Meter vor dem Tor, Freistoß für Geltendorf. Thorsten Ullrich schlenzte den Ball über die Mauer, Kauferings Torwart konnte den Ball nur abwehren, aus dem Gewühl und einem erneuten Abwehrfehler zufolge, fiel der Ball erneut Christian Ritt vor die Füsse und der musste nur noch zum 2:2 abstauben. Wofür trägt man denn auch sonst das Trikot mit der “9“. Hoppla - Hoppla 2:2!!

Das war auch der Halbzeitstand und Kaufering wusste nicht wie dieses Spiel innerhalb einiger Minuten plötzlich kippte, Geltendorf aber auch nicht. Aber die Gastgeber kamen hochmotiviert mit neuer Marschroute (Pressing) aus der Kabine. Dies sollte auch das Spiel zu Gunsten der Heimmannschaft entscheiden. Torchancen gab es nun im Minutentakt und die Treffer zum 3:2 / 4:2 / 5:2 waren die Folge. Gegen Ende der Partie konnte der TSV noch einen Treffer zum 3:5 erzielen, ein Flanke von Sedlmayr lenkte ein Verteidiger ins eigene Tor.

Der Endstand 6:3 war, den Spielanteilen entsprechend gerecht, obwohl man anmerken darf, dass die ersten beiden Treffer irregulär waren.

CR/WL

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