Am 10. August waren wir von unserem Nachbarverein Türkenfeld zum erstmals stattfindenden Elfmeterturnier eingeladen. Elfmeterturnier? Klingt komisch, ist aber so! 16 Mannschaften traten in zwei Gruppen an, jeder gegen jeden, danach Halbfinale und Platzierungsspiele. Wie bei einem richtigen Turnier. Nur das man die Laufarbeit gleich bleiben lässt und sofort mit dem klassischen Elferschießen beginnt. Spaß, Gespräche, Essen und Trinken stehen im Vordergrund. Das hat seine Vor- und Nachteile, aber dazu später mehr. 

Die Mannschaftsaufstellung des TSV: Im Tor Klaus Riedmeier, der neben Feldspieler, Schiri, Platzaufsäer, Griller, Wurstsemmelbesorger und Trainer eben auch noch Torwart kann. Klingt komisch, ist aber so! Als 1. Schütze war Klaus Deggendorfer vorgesehen, 2. Schütze Claus Eder, 3. Torschütze Claus, nein Christian Bechler, gefolgt von Mini Deutschenbaur und auf der 5 dann Willy Lachmayr in der Hoffnung, dass die anderen vorher schon alles klar machen. Dazu noch Werner Lachmayr als technischer Berater und Wertsachenbeauftragter. Die Reihenfolge war gleich mal dahin, weil Klaus D. sich das erst Mal anschauen musste (ich weiß nicht was: Torentfernung, Rasenfarbe, Torbreite?). Wurscht, also Christian Bechler auf die 1, Klaus auf die 3. Hat dann beim ersten Duell gegen die „Türkenfelder Legenden“ gleich gut geklappt. Als Mini verschoss, führten wir bereits 3:0, weil „Katze“ Klaus Riedmeier dreimal gehalten hatte. 4:1, was für ein Auftakt!

Und jetzt kommt der Vorteil, wenn die Laufarbeit weg fällt: Erstmal zum Kaffee- und Kuchenstand und gleich die besten Torten abgrasen. Klaus D. war ein Apfelkuchen mit Eierlikörguss zu wenig, deshalb noch ein Tiramisu dazu sollte. Weil´s das vorletzte Stück in der Reihe war und die Verkäuferin auch gleich erkannte, dass das für Klaus immer noch zu wenig sein könnte, gab´s das Eckstück noch oben drauf. Zum Glück hatten die große Teller, auf einen Kuchenteller hätte es nicht gepasst. Vermutlich wurde der Kuchen gleich in Schusskraft umgesetzt, denn bei Duell Nr. 2 gegen die Tennis-AH Türkenfeld gingen gleich zwei Schüsse vorbei bzw. drüber und nach einem 3:3 nach fünf Schützen (Katze Klaus war wieder top drauf), ging auch Schuss Nr. 7 vorbei, somit letztlich eine 5:4 Niederlage. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass dies der einzige Sieg der Tennis-AH an diesem Tag blieb. Klingt komisch, ist aber so.

Das Team zog seine Lehren daraus, schoss weniger platziert, aber nicht mehr am Tor vorbei. Für die meisten Goalies dieses Spaßturniers reichte das. So gewann man die folgenden Spiele 5:3 gegen Egling, 5:4 gegen Haspelmoor und 5:3 gegen etwas jüngere Tennisherren. Katze Klaus schnappte sich die Bälle als wären es Mäuse, die Schützen hatten ihr Eck gefunden, spannend waren nur die Elfer von Claus Eder. Im Anlauf war nicht erkennbar, in welches Eck er schießen könnte und rums war der Ball drin. Wo, war auch für Claus jeweils überraschend. Klingt komisch, war aber so. 

Jetzt kam die heikelste Aufgabe des Tages. In jeder Gruppe war eine Damenmannschaft dabei, unterstützt von einem männlichen Torwart und mit der Sondererlaubnis aus 8 Metern zu schießen. Verlieren darf man aber gegen Damen natürlich dennoch nicht. In unserer Gruppe wurde das Damenteam „Torschusspanik“ angeführt von Christian Bechlers Schwester. Die Damen hatten schon nach dem ersten Duell mit Prosecco und Schnaps angefangen und Christian abwechselnd an die Bar geholt mit dem Ziel, ihn auszuknocken. Gelang natürlich nicht, am Ende des Tages hatte Christian 9 von 10 Elfern versenkt. Damit unterschied sich die Trefferzahl nicht von der Anzahl der Schnapsrunden, die er trinken musste. Klingt komisch, ist aber so. Ach ja, das Duell wurde 4:1 gewonnen. 

Nach einem 2:1 (!) im Duell um den Gruppensieg gegen „Duringveld“, angeführt vom Rocker Paule (älteren Lesern wird das was sagen), war auch der Gruppensieg perfekt. Im Halbfinale trafen wir dann auf die echte Türkenfelder AH und zogen mit 4:5 leider den Kürzeren. Lag es am inzwischen verspeisten Rollbraten oder diversen alkoholischen Getränken? Man weiß es nicht, aber einer hat halt verschossen. Es wird auch nicht verraten, wer es war, gell Mini!

Im Duell um Platz 3 wurden dann nochmal die Nerven bewahrt und „Duringveld“ mit 4:2 besiegt. Im Übrigen kann man sich da schon was abschauen. Das Turnier war gut vorbereitet und weil man weniger spielt und mehr Zeit hat, wird einiges getrunken und gegessen. Tut also auch der Vereinskasse gut.

Ach ja, da war noch was mit Vor- und Nachteil. Letzteres war am nächsten Morgen auf der Waage erkennbar: Dank ausgiebiger Speisen und vielen (alkoholischen) Getränken waren es dann zwei Kilo mehr. Klingt komisch, ist aber so!

WL

...oder, mir is so langweilig!
Nachdem nun die Sommerpause kommt und es nicht's "Sportliches" mehr zu berichten gibt, widmen wir uns heute einem anderen Thema.
Aber vorab noch ein Hinweis: Ihr alle solltet lieber mal ein gutes Buch lesen, statt diesen nun folgenden Blödsinn...
 
Wem also nicht zu helfen ist...
Jeder kennt ja Asterix und Obelix, kaum einer allerdings "Isignix". Was der Name bedeutet versteht jeder Bayer (und Österreicher), aber für die Nichtbayern der AH hier die Übersetzung: 
- ichsehnichts (für Paul), -ichsehnichts (für Sandro), -ichsehnichtsmeinefresse (für Daniel)
Isignix jedenfalls ist ein sportlicher Fünfziger und der hatte, wie der Name schon sagt, Probleme mit der "Sicht". Deshalb könnte man ihn auch "Fielmannix" oder "Apollonix" nennen. Aber wie auch immer, Isignix hat sich im fortgeschrittenen Alter dazu entschlossen, sich einer Augen-OP zu unterzuziehen. Dem ständigen Wechsel zwischen "Lese - Fernseh - und Klobrille" war er inzwischen überdrüssig. Im heutigen Zeitalter ist die Medizin ja so fortschrittlich, dass ein solcher Eingriff nur knapp 10 Minuten pro Auge dauert. Und wie heißt es bei einem TV Sender mit der Zielgruppe ab 70 aufwärts "mit dem Zweiten sieht man besser"Jedenfalls liegt Isignix bereit zur OP, im grünen OP Kittel mit grüner Haube und lässt sich betäuben (Vollnarkose) damit er davon nix mitbekommt. Wer jetzt denkt, oh je, wieder ein paar hunderttausend Gehirnzellen weg, denkste... Isignix hat früh vorgesorgt! Denn bereits in der Schulzeit hat er sich gegen die Verschwendung von Gehirnzellen entschieden und ordentlich gespart, sehr zum Leidwesen seiner Mutter allerdings. Immer sparsam damit umgehen, vor allem wenn's nix bringt, wie z.B. im Fach Physik, Chemie oder bei Algebra. Nun aber zurück in den OP Saal. Der Anästhesist stülpt ihm die Atemmaske über, und schwuppdiwupp befindet sich Isignix "im Land der Träume", wo er gerade vor 120.000 Zuschauern einen Fallrückzieher aus 25 Metern in den Winkel hämmert. Völlig in Extase, das ganze Stadion jubelt ihm zu, Spielertraube usw., hört er eine Stimme aus der Ferne... aufwachen, Sie werden abgeholt. Mist, der Pfleger gibt keine Ruhe und tätschelt jetzt auch noch seine Wange. Seine Augen sind noch abgeklebt, so wie in den Spionagefilmen vor dem Verhör beim Waterboarding. Dann wird's ruppig, als die Klebebänder mit einem Ruck abgezogen werden, weiß er jetzt wie sich "Augenbrauen-Waxing" anfühlt. Egal, unser kommendes Adlerauge wird nach der OP Dinge sehen, und seine alten Augen zurückwollen. Zum Beispiel wenn Schwester Olga (der Pfleger), eine ehemalige russische Ringerin (oder Ringer), über ihm steht und mit tiefer Stimme fragt: "Na, wie gehts dem kleinen Mann"? Todesangst breitet sich aus, sie wird ihm doch jetzt nicht nochmal in die Backen kneifen... Puh, zum Glück hat sie es sich anders überlegt. Nur eine durchsichtige Schutzbrille wird angelegt und Isignix wird zur ersten Nachuntersuchung abgeführt. Im Wartezimmer sitzen dann all die anderen "Halbblinden" und plötzlich merkt Isignix: "Äha, i sig wos"! Er will eine Laola starten, aber die anderen bleiben einfach sitzen, Spielverderber. Endlich wieder zu Hause angekommen, sieht er alles scharf, auch die Falten der Mitbewohner... und denkt sich, ich schau lieber nicht in den Spiegel.
Was heißt dass aber nun für die Geltendorfer AH? Isigwos, wie er sich jetzt nennt, wird nun eine Ausrede weniger haben, wenn er wieder mal vor 1 Zuschauer des leere Tor aus 2 Metern verfehlt.
 
CR
 

Die "unendliche Geschichte" der Misserfolge gegen die AH - Mannschaft aus Kaufering wurde um ein Kapitel reicher. Im Heimspiel trafen die Geltendorfer zwar auf den erwartet starken Gegner, waren aber diesmal die Mannschaft mit den viel besseren Torchancen und die gab's im Überfluss. Aber der Reihe nach... Bereits nach 6 Spielminuten wurden die Gastgeber überrascht, und gerieten durch einen platzierten Schuss mit 0:1 in Rückstand. Kurz darauf, nach einem weiteren Konter, war die Hintermannschaft der Geltendorfer immer noch im "Dämmerschlaf" und Kaufering erzielte per Kopf das 2:0, noch keine 15 Minuten waren gespielt. So bitter der frühe Rückstand auch war, es war zugleich ein "Weckruf". Viele gute Torchancen waren die Folge, aber die Geltendorfer scheiterten immer wieder am sehr guten Kauferinger Keeper. Einen Flachschuss von Thorsten Ullrich parierte dieser ebenso wie zahlreiche Distanzschüsse, die aber auch nicht platziert genug waren. Die beste Chance zum Anschlusstreffer hatte Joi Kürschner durch einen Elfmeter, den er aber am Tor vorbeischoss. Thomas Höflmayr kam in die Partie und ihm gelang, kurz vor dem Halbzeitpfiff, der hochverdiente 1:2 Anschlusstreffer nach Vorlage von Thorsten Ullrich. Auch nach dem Seitenwechsel machten die Hausherren mächtig Druck. Immer wieder konnte sich Werner Lachmayr über die rechte Außenbahn durchsetzen und nach innen Flanken, aber wie schon in der ersten Hälfte konnten selbst die besten Torchancen nicht verwertet werden. Abermals Thorsten Ullrich, Thomas Höflmayr, Menu Metzger sowie Werner Lachmayr vergaben in aussichtsreichen Positionen. Auch die inzwischen wieder sicher agierende Abwehrreihe mit Markus Müller, Willy Lachmayr und Christian Schinol, ließ hinten nichts mehr anbrennen. Kaufering hatte keine nennenswerte Torchance in der gesamten 2.Halbzeit. Hervorzuheben ist noch das enorme Laufpensum von Manni Baader, Joi Kürschner und Werner Lachmayr. Der Ausgleich lag in der Luft, aber wer die Großchancen nicht reinmacht bekommt irgendwann die Quittung. So kam Kaufering in der Schlussphase noch einmal in den Geltendorfer Strafraum und erhielt einen berechtigten Elfmeter, der schließlich zum 3:1 Endstand verwandelt wurde. Trotzdem ein gutes Spiel der TSV Kicker, die nur in den ersten 15 Minuten nicht aufmerksam genug waren und von einer cleveren Kauferinger Mannschaft eiskalt erwischt wurden.   

Kader: Riedmeier, Willy Lachmayr, Müller, Schinol, Metzger, Kiefer, Baader, Werner Lachmayr, Kürschner, Güldenpfennig, Ullrich, Höflmayr, Schleuß, Deutschenbaur, Zaismann

CR

"Licht und Schatten" bezeichnet den bisherigen Saisonverlauf der TSV Geltendorf - AH Mannschaft am besten! Denn nach der unerwarteten und völlig unnötigen Auswärtsniederlage gegen Schmiechen, konnte man sich im Heimspiel gegen Hurlach, mit der bisher besten Leistung rehabilitieren. Erneut fehlten mit Tom Baader, Daniel Güldenpfennig, Christian Schinol, Menu Metzger und Moritz Wäsler einige Stammkräfte, trotzdem konnte man mit einer schlagkräftigen Truppe antreten. Wieder mit dabei "TSV Motor" Joi Kürschner, außerdem verstärkte  Michael Miller die TSV Abwehr. Von Beginn an konnten die Gastgeber das Spielgeschehen bestimmen. Die neu formierte Abwehrreihe mit Michael Miller, Markus Müller und Willy Lachmayr hatte keinerlei Probleme und konnte sich aktiv in den Spielaufbau einschalten. Der Mittelfeldblock mit Marco Kiefer und Manni Baader zentral, sowie Werner Lachmayr und Martin Schalk auf den Außenpositionen, sehr konzentriert und aufmerksam. "Freigeist" Joi Kürschner, wie immer enorm laufstark, sowie Thorsten Ullrich, auf der "10er" Position, sorgten immer wieder für Gefahr vor dem Tor der Gäste. Im Sturmzentrum agierte Thomas Höflmayr. Nach einer tollen Kombination über Joi Kürschner und Thomas Höflmayr, der mit einer präzisen Flanke Thorsten Ullrich bediente, erzielte dieser das 1:0 per Kopf. Immer wieder gelang es der Heimmannschaft Chancen zu kreieren. Einige davon vergaben sowohl Thomas Höflmayr der am Hurlacher Keeper ebenso scheiterte, wie auch Thorsten Ullrich und Martin Schalk. Dann aber erneut ein schön herausgespielter Angriff. Thomas Höflmayr sah den freistehenden Joi Kürschner und dieser musste den Ball nur noch ins leere Tor zum 2:0 einschieben. Die Raumaufteilung, zuletzt ja öfter kritisiert, funktionierte diesmal deutlich besser als in den vorangegangenen Spielen, ein Lob gebührt hier vor allem den Mittelfeldspielern. Auch defensiv eine Topleistung, hervorzuheben Michael Miller, der eine ganz starke Leistung bot und bestens mit Markus Müller und Willy Lachmayr harmonierte. TSV Torwart Klaus Riedmeier musste nur selten eingreifen. Folglich, noch vor der Halbzeit das 3:0 durch Thorsten Ullrich per Flachschuss, bereits sein 7.Saisontreffer.

Erneut hatten es die AH Kicker vom TSV Geltendorf mit einem Gegner zu tun, der einige Spieler die erst zwischen 20 und 25 Jahren alt waren, einsetzte. Bei einem durchschnittlichen Alter von ca. 40 Jahren der TSV Akteure, ein klarer Nachteil. Die Gastgeber begannen mit druckvollem Pressing und die Geltendorfer hatten damit, aber auch mit den ungewohnt schlechten Platzverhältnissen, ihre Mühe. Das klingt jetzt vielleicht nach "Ausrede" und genau das ist es auch, Hi Hi.! Trotz der Ausfälle, Torwart Tom Baader und Marco Kiefer fehlten (verletzt) sowie Joi Kürschner der verhindert war, hatten die Geltendorfer eine Topmannschaft auf dem Platz. Klaus Riedmeier im Tor, Markus Müller, Willy Lachmayr und der wiedergenesene Christian Schinol in der Abwehr. Das Mittelfeld mit Daniel Güldenpfennig, Moritz Wäsler, Martin Schalk und Manni Baader eigentlich gut besetzt, ebenso die Angriffsreihe mit Thomas Höflmayr, Thorsten Ullrich und Werner Lachmayr. Umso erstaunlicher welche Probleme die Gäste im Spielaufbau hatten. Mangelnde Fitness und auch das fehlende Tempo, im Vergleich zum Vorjahr, sind ja bereits seit Saisonbeginn unübersehbar. Die Heimmannschaft erspielte sich keinerlei Torchancen sondern profitierte nur von Abwehrfehlern der Geltendorfer. Ein missglückter Zweikampf wurde schließlich zur Mustervorlage für den schnellen Stürmer der Schmiechener, dieser verwandelte etwas glücklich zur 1:0 Führung. Die Geltendorfer kamen nun endlich etwas besser ins Spiel und kamen ihrerseits zu einigen Torchancen. Durch einen weiteren Fehlpass dann "aus heiterem Himmel" das 2:0 für die Gastgeber. Gerade als die TSV Elf sich dem Ausgleich näherte, kam die kalte Dusche. Kurz vor der Halbzeit dann, die bis dahin beste Möglichkeit, durch einen Kopfball von Thorsten Ullrich, der aber nur die Latte traf.

Nach der zuletzt erfolgreichen Partie in Prittriching (7:1) empfingen die Geltendorfer die Mannschaft vom SC Egling. In der Vergangenheit immer enge Spiele die aber gewonnen werden konnten, letztes Jahr mit 3:1. Die Eglinger mit nur 12 Mann angereist, hatten auch nach eigener Aussage einige Ausfälle zu verkraften. Erneut verzichten mussten die Gastgeber auf die verletzten Tom Baader, Christian Schinol und Thomas Höflmayr sowie den beruflich verhinderten Willy Lachmayr (...auf Holzwurmsuche in Südtirol). Damit war fast die komplette Stamm-Abwehr zu ersetzen. Im Tor, wie schon in der Vorwoche, Klaus Riedmeier. Davor agierten Markus Müller, Moritz Wäsler und Mini Deutschenbaur. Der Mittelfeldblock mit Marco Kiefer, Martin Schalk und Paul Schleuß sowie in der Offensive Daniel Güldenpfennig, Werner Lachmayr und Joi Kürschner und im Angriff Thorsten Ullrich. Christian Schinol wurde zum Schiedsrichter umfunktioniert, dazu später noch mehr. Von Beginn an einige Abstimmungsschwierigkeiten und eine ungewohnt schlechte Raumaufteilung bei den Hausherren. Egling sagte Danke und nutzte die Räume geschickt, immer wieder konnten sich die Gäste durch die freien Räume kombinieren, Torchancen blieben allerdings Mangelware. Als bei den Geltendorfern auch noch Marco Kiefer verletzt ausgewechselt werden musste, häuften sich im Mittelfeld die Stellungsfehler und die Ordnung ging teilweise komplett verloren. Nach einer Ecke, in Richtung zweiter Pfosten, konnte ein Eglinger Spieler ungehindert zur 1:0 Führung einköpfen. Torwart Klaus Riedmeier wurde hier von seinen Vorderleuten im Stich gelassen. In der ersten Hälfte insgesamt ein ganz schwacher Auftritt der Geltendorfer. Dennoch gelang noch vor der Pause der 1:1 Ausgleich durch Thorsten Ullrich. Nach dem Seitenwechsel eine deutliche Leistungssteigerung beim TSV. Die Heimmannschaft nun überlegen, mit wesentlich mehr Ballbesitz und einigen gelungenen Kombinationen, die auch zu Torchancen führten. Sowohl Thorsten Ullrich als auch Werner Lachmayr konnten sich in Szene setzen, scheiterten aber im Abschluss. Nach einem Foul an Manni Baader ließ Schiri Christian Schinol "zum Vorteil" das Spiel weiterlaufen, Joi Kürschner wurde anschließend im Strafraum zu Fall gebracht. Klare Sache - Elfmeter! Joi Kürschner verwandelte sicher zur 2:1 Führung für Geltendorf. Insgesamt war das die beste Phase der Gastgeber in der nun auch die Raumaufteilung besser klappte. Aber man verpasste es den "Sack zuzumachen", vergab immer wieder gute Gelegenheiten und Egling kam zurück. Das 2:2 fiel, nachdem es der TSV Abwehr mehrfach nicht gelang den Ball zu klären. Irgendwann landete die Kugel dann beim gegnerischen Stürmer und der ließ sich nicht lange bitten. Ein schöner Treffer aus spitzem Winkel, unhaltbar zum 2:2. Jetzt war "Mentalität" gefragt, und die wurde ja bereits des öfteren unter Beweis gestellt. Kurz vor dem Ende konnte Torjäger Thorsten Ullrich, mit seinem 5. Saisontreffer, zum 3:2 Siegtreffer einnetzen. Ein Tor des Willens! Am Ende ein Sieg, nach einer insgesamt guten zweiten Hälfte, aber trotzdem mit viel Luft nach oben. Ein besonderes Lob gilt unserem "Aushilfsschiri" Christian Schinol, der seine Sache sehr gut machte und wie wir soeben erfahren haben, von der FIFA zum Sichtungslehrgang eingeladen wurde!

Schini Schiri

Kader: Riedmeier, Deutschenbaur, Müller, Wäsler, Kiefer, Schleuß, Schalk, Güldenpfennig, Kürschner, Lachmayr, Ullrich, Baader, Kluger, 

CR