Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften aus Geltendorf und Landsberied endete im Vorjahr 1:1 Unentschieden. Die Gastgeber, wieder mit Stammtorwart Tom Baader, konnten mit "voller Kapelle" antreten. Nach seinem letzten Spiel, Anfang Juni gegen Egling, stand auch Stürmer Thorsten Ullrich erstmals wieder zur Verfügung. Zu Beginn erwiesen sich die Landsberieder als starker Gegner und stellten die Geltendorfer vor einige Probleme. Die TSV Mannschaft fand keine Mittel und Wege zu einem kontrollierten Spielaufbau. Ganz anders die Gäste, mit guten Kombinationen kamen sie immer wieder in die gegnerische Hälfte, ohne jedoch zum Abschluss zu kommen. Die Defensivarbeit der Geltendorfer funktionierte, wie schon auch in den vergangenen Spielen, bestens. Einige Fernschüsse auf das TSV Tor, konnte Keeper Tom Baader entschärfen. Die Abwehrreihe mit Libero Markus Müller, Christian Schinol und Matthias Einwich, sowie die beiden Aussenverteidiger Manu Metzger und Mini Deutschenbaur, konnten die meisten Angriffe frühzeitig stoppen. Richtige Entlastung kam dann aber erst gegen Mitte der ersten Hälfte zustande. Nun kamen die Geltendorfer besser ins Spiel und konnten sich immer wieder über die Flügel, mit Joi Kürschner und Martin Schalk, durchsetzen. Die daraus resultierenden Chancen konnten allerdings nicht verwertet werden. Die beste davon hatte Manu Metzger, der eine flache Hereingabe nur knapp am Tor vorbeischoss. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde Landsberied wieder deutlich stärker. Nach einer Kombination kam der Landsberieder Stürmer im Strafraum an den Ball, Manu Metzger spitzelte ihm den Ball gerade noch vom Fuss. Ein Schrei - ein Fall - ein Pfiff ! Elfmeter für Landsberied, eine durchaus fragwürdige Entscheidung. Die Gäste ließen sich die Gelegenheit aber nicht nehmen und verwandelten zum 1:0 Führungstreffer, dies war auch der Halbzeitstand.

Unter "ungünstigen" Vorzeichen trat die Geltendorfer AH beim Auswärtsspiel in Weil an. Stammtorwart Tom Baader war beruflich verhindert und es musste Ersatz gefunden werden, ein Unterfangen das sich als extrem schwierig herausstellte. Umso erfreulicher dass sich mit Moritz Böhm in letzter Minute noch ein Freiwilliger fand. Einige verletzungsbedingte personelle Veränderungen gab es ebenso, für Marco Kiefer stand Markus Müller in der Startelf. Ausserdem war nach längerer Abwesenheit Manu Metzger wieder dabei. Die Geltendorfer erwartete, wie schon in der Vorwoche in Hurlach, ein unangenehmer Gegner der von Beginn an mit Pressing versuchte die Gäste in der eigenen Hälfte einzuschnüren. Unbeeindruckt davon ließen die Geltendorfer geschickt den Ball in den eigenen Reihen laufen und Weil hatte keinen Zugriff. Über die Aussenpositionen mit Mini Deutschenbaur und davor Joi Kürschner, sowie rechts mit Manu Metzger und Paul Schleuß sorgte der TSV immer wieder für Entlastung. Die zentralen Mittelfeldspieler Manni Baader und Daniel Güldenpfennig konnten sich immer wieder mit in den Angriff einschalten. Abgesichert durch Christian Schinol und den aufmerksamen Matthias Einwich konnten Gegenangriffe verhindert werden. Joi Kürschner gelang schließlich, nachdem er dem gegnerischen Verteidiger den Ball abnahm, ein perfektes Zuspiel auf den mitgelaufenen Christian Ritt und dieser konnte aus kurzer Distanz zur 1:0 Führung verwandeln. Die Hausherren waren bis zu diesem Zeitpunkt nur durch, nennen wir es "körperbetontes Zweikampfverhalten" aufgefallen. Der FC Weil hatte in der Folgezeit mehr Spielanteile, nennenswerte Torchancen blieben allerdings Mangelware. TSV Keeper Moritz Böhm wurde meist nur beim Spielaufbau der eigenen Mannschaft beschäftigt. Zu effizient war die Defensivarbeit des gesamten Geltendorfer Teams. Mitte der 1.Halbzeit ein erster taktischer Wechsel, für Paul Schleuß kam Martin Schalk ins Spiel. Kurz vor der Pause hatte Manni Baader, nach einer gelungenen Kombination mit Martin Schalk, noch die Chance auf das 2:0. Sein Schuss verfehlte das Tor nur knapp. Mit einer verdienten 1:0 Führung ging es in die Pause.

Nach den vielen erfolgreichen Spielen der bisherigen Saison fuhren die Geltendorfer AH-Kicker, durchaus selbstbewusst, zum Auswärtsspiel nach Hurlach. Einige verletzungsbedingte Ausfälle mussten kompensiert werden, u.a. fehlten Willy Lachmayr und Martin Kluger in der Abwehr. Dies führte zum nächsten Debüt: Matthias Einwich war zum ersten mal dabei, neben Christian Schinol in der Innenverteidigung. Die Gastgeber von Beginn an im "Pressingmodus". Sofort wurde klar, hier wird es nicht einfach sein erfolgreich vom Platz zu gehen. Umso überraschender die 1:0 Führung schon nach wenigen Minuten für die Geltendorfer. Nach einem Konter legte Joi Kürschner den Ball für den mitgelaufenen Manni Baader auf, und der schlenzte das "Runde ins Eckige". Klasse Tor nach schönem Spielzug. Noch keine 8 Minuten waren gespielt, erneut eine tolle Aktion vom (wie immer) laufstarken Joi Kürschner. Querpass auf den freistehenden Christian Ritt und der erziehlte per Flachschuss das 2:0. Zwei Angriffe - 2 Tore, sowas nennt man Effizienz! Doch die Hurlacher wirkten nicht geschockt, hatten auch in der Folgezeit mehr Ballbesitz und waren auch in den Zweikämpfen nicht zimperlich. Aber was haben wir seit der WM 2018 gelernt: Ballbesitz ist für'n Ar.... so auch in diesem Spiel. Die Hurlacher konnten sich in der 1.Halbzeit keine klaren Torchancen herausspielen. Besonders hervorzuheben die klasse Defensivarbeit von Christian Schinol, der beinah jeden Zweikampf für sich entscheiden konnte, unterstützt durch den aufmerksamen Marco Kiefer der als "letzter Mann" fungierte. Die Geltendorfer hätten ihrerseits sogar noch kurz vor der Halbzeit die Führung ausbauen können. Manni Baader verfehlte, nach einer halbhohen Flanke, nur knapp das Tor. Pausenstand 2:0 für den TSV.

Zum ersten Spiel nach der Sommerpause empfing der TSV Geltendorf die Mannschaft aus Schmiechen. Da die Gäste nur 10 Mann zur Verfügung hatten, wurde Sandro Zaismann ausgeliehen. Von Beginn an nahm der TSV das Heft in die Hand und dominierte das Spielgeschehen. Es dauerte dann auch nur einige Minuten bevor Thomas Höflmayr, nach schöner Vorlage von Mini Deutschenbaur, zum 1:0 traf. Auch im weiteren Spielverlauf ein klares Übergewicht für die laufstarken Geltendorfer. Folglich, nach einem Fehler in Schmiechens Abwehr, das 2:0 durch den erneut aufmerksamen Thomas Höflmayr. Die Gäste konnten in dieser Phase kaum für Entlastung sorgen und die Abwehrreihe, mit Libero Manni Baader (später Christian Bechler) und den Innenverteidigern Christian Schinol sowie Willy Lachmayr, kaum vor Probleme stellen. Auf den Aussen konnten sich Mini Deutschenbaur und Paul Schleuß immer wieder in die Offensive einschalten und dadurch Werner Lachmayr und Marcus Prause unterstützen. Im zentralen Mittelfeld agierten Daniel Güldenpfennig und Moritz Wäsler meistens mit Übersicht, folglich ein deutliches Chancenplus für die Heimmanschaft. Nach einem Flachschuss von Daniel Güldenpfennig dann die Vorentscheidung zum 3:0. Und noch vor dem Seitenwechsel das 4:0, erneut durch Thomas Höflmayr, der damit ein gelungenes Debüt feierte und die Mindestanforderung des Trainers (3 Tore) erfüllte. Werner Lachmayr hätte das Ergebnis noch erhöhen müssen, als er völlig freistehend vor dem leeren Tor (aus ca. 5 Meter), den Ball nicht traf. Wir können nur vermuten was dazu geführt hat: Möglichkeit 1: Platzfehler, Möglichkeit 2: der neue Spielball hatte zu viel Luft, Möglichkeit 3: der neue Spielball hatte zu wenig Luft, Möglichkeit 4: schlechte Lichtverhältnisse, Möglichkeit 5: das Flutlicht hat geblendet, Möglichkeit 6: die plötzliche Erkenntnis "Mist, ich bin garnicht Ronaldo"....

Am Freitag den 03.08.2018 war es endlich soweit. Lange, ja zu lange hatte es gedauert, aber jetzt endlich wurde der Traum vieler Menschen wahr! Der "Geltendorfer Fußballgott" kehrte zurück! Nein, nicht Thomas Höflmayr oder Matthias Dilger sind gemeint, sondern der "einzig Wahre Fußballgott" (auch Tennisgott und Tischtennisgott genannt), CHRISTIAN BECHLER. Als die frohe Botschaft in den "Social Medias" bekannt wurde, ER - der "Ballstreichler" kehrt zurück auf den grünen (etwas zu harten) Geltendorfer Rasen, da gab es bei den Fans kein Halten mehr. Überfüllte Parkplätze, Ordner und Sicherheitsdienste mussten die Zufahrtswege zum Trainigsgelände vor den sogenannten und gefürchteten "Bechler Groupies" schützen. Der absolute Ausnahmezustand als ER, der "Ballvirtuose" Christian Bechler, sich nach Jahren der Abstinenz, die Ehre gab und den Platz betrat. Kreischende Frauen warfen mit Schlüpfern und BH's nach IHM, wollten sich seine Unterschrift auf den Körper (egal wohin) tätowieren lassen. Unglaubliche Szenen spielten sich ab als ER der "Gesalbte Ballflüsterer" den ersten Kontakt mit dem runden Leder aus Plastik hatte. Die Fans lagen sich weinend vor Glück in den Armen, wie einst bei den Beatles (die Älteren werden sich erinnern), dass sie dabei sein durften und Zeitzeugen wurden, als ER den ersten (gesegneten) Pass spielte. Unverkennbar und einzigartig sein Laufstil, die Ästethik mit der ER das "Runde ins Eckige" verwandelt, und letzlich die "Aura" die ihn umgibt (lauter kleine schwarze Fliegen). Selbstverständlich ging die Mannschaft des "Imperators der Ballsportkunst" als haushoher Sieger vom Platz, interessiert hat's eh keinen. Vielmehr wollten die Anhänger von "seiner Fußballhoheit" noch ein Andenken ergattern, und wenn es nur ein ausgerissenes Haar gewesen wäre... davon hat er aber leider nicht mehr genug. Einige Fans überwanden, nach dem Trainigsspiel, die Absperrungen und stürmten den Platz um sich das Stück Rasen (2 m²) zu sichern, auf dem ER 90 Minuten stand. Ein unglaubliches Erlebnis, an diesem Tag wurde Zeitgeschichte geschrieben. Die endete schliesslich mit 3 Weissbier und einer Pizza gegen 00:30 Uhr.

CHRISTIAN BECHLER - WIR DANKEN DIR!

Das Auswärtsspiel beim VFL Kaufering stand zu Beginn unter schwierigen Vorzeichen. Insgesamt standen nur 9 Spieler im TSV Kader, Kaufering musste mit 2 Leihspielern aushelfen damit das Spiel überhaupt stattfinden konnte. Die Gäste mit Tom Baader im Tor und Manni Baader als Libero, mussten einige Umstellungen im Kader vornehmen. In der Innenverteidung Martin Kluger zusammen mit Christian Schinol, aussen Mini Deutschenbaur sowie ein Leihspieler (Mike) von Kaufering. Das Mittelfeld musste komplett umgestellt werden. Neben Willy Lachmayr und Christian Ritt im zentralen Mittelfeld, spielte Korbi Wiedemann und Sandro Zaismann auf den Aussenbahnen. Im Sturm ein weiterer Leihspieler der Gastgeber (Gabor). Über die ersten 30 Minuten hüllen wir heute grosszügig "den Mantel des Schweigens". Kaufering von Beginn an mit Pressing, zwang dadurch die Geltendorfer in die eigene Hälfte, eine Fehlpassquote von ca. 95% beim TSV war die Folge. Trotz der klaren Überlegenheit konnten die Kauferinger vor dem TSV Tor aber nicht überzeugen. Viele Schüsse auf das Tor von Tom Baader, der sich aber beim Suchen der verschossenen Bälle fast verausgabte. Kurz vor der Pause dann doch noch der Führungstreffer für Kaufering. Nach einer Flanke in den Strafraum "bediente" Mini Deutschenbaur den gegnerischen Stürmer per Kopf, dieser konnte ungehindert einschieben. Selbstverständlich war die 1:0 Halbzeitführung, für die klar besseren Kauferinger, hochverdient.