Du kannst schreien, du kannst weinen, du kannst Gott, die Welt und das Schicksal verfluchen. Es nützt alles nichts. Am Ende konnte sich der TSV für eine tolle kämpferische Leistung nicht belohnen. 

Von den Geltendorfer Kickern war nach der katastrophalen Partie in Bruck eine klare Trotzreaktion gefordert. Und die bekamen die Zuschauer auch zu sehen. Nicht einmal die frühe Wildenrother Führung - ausgerechnet durch ein Geltendorfer Eigentor - aus der achten Minute brachte die Hausherren aus dem Konzept. Man zwang die Gäste durch aggressive Spielweise immer wieder zu Ballverlusten und setzte somit seine Nadelstiche. Eine dieser Aktionen ließ den gut aufgelegten Alexander Hörmann alleine auf den gegnerischen Torhüter zu laufen und ein Gästespieler wusste sich nur noch mit einer Notbremse zu helfen. Mit einer berechtigten roten Karte als Konsequenz (25.). Die numerische Überlegenheit konnte man nutzen und kam vor der Pause zum verdienten Ausgleich durch Alexander Hörmann (43.). 

Nach der Halbzeit hatte der TSV seine beste Phase und wenn man den Geltendorfern einen Vorwurf an diesem Abend machen kann, dann den, dass man die Chancen zur Führung nicht verwerten konnte. Die Spielvereinigung zeigte sich in dieser Disziplin eiskalt und der Fußball wieder von seiner grausamsten Seite. Eine clevere Aktion in der 65. und eine Einzelaktion zehn Minuten später schickte Geltendorf auf die Verliererstraße. Nüchtern betrachtet hat die clevere Mannschaft an diesem Abend die Punkte mit nach Hause genommen.

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