Der TSV Geltendorf erwies sich als dankbarer Aufbaugegner für die kriselnden Kreisstadt Türken vom BVTA. In der ersten halben Stunde machten die Hausherren mit drei Toren den Sack bereits zu. So unglaublich es klingen mag, der TSV erspielte sich Chancen, ließ diese aber allesamt liegen. Das soll aber keine Beschönigung der Tatsache sein, dass bis zum Strafraum der Geltendorfer freies Geleit herrschte. Mit der Marschrichtung Pressing zu spielen standen die Stürmer auf weiter Flur alleine. Man sucht nach einer Erklärung, warum nach zwei starken, einsatzfreudigen Partien des TSV plötzlich eine halbe Mannschaft im Tiefschlaf agiert und die andere Hälfte an sich und seinen Erwartungen scheitert. Nach einem Viertel der Saison darf man sich jetzt bereits die Frage stellen, ob ein Abstieg für einen gebeutelten Kader wie dem der Geltendorfer nicht besser gewesen wäre.

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