Pl.VereinSp.SUNToreDiffPkt.
1 SV Mammendorf 27 22 1 4 92:20 72 64
2 TSV FFB West 28 20 4 4 54:24 30 58
3 SC Wessling 28 17 6 5 63:25 38 51
4 FSV Eching a. A. 28 17 4 7 63:34 29 49
5 TV Stockdorf 28 15 4 9 39:40 -1 43
6 TSV Herrsching 28 13 4 11 42:42 0 37
7 SpVgg Wildenroth 28 12 5 11 42:43 -1 35
8 SV Adelshofen-N. 28 11 6 11 43:46 -3 33
9 VfL Egenburg 27 10 5 12 29:39 -10 32
10 Gautinger SC 27 9 5 13 42:57 -15 29
11 TSV Moorenweis 28 10 4 14 41 : 65 -24 28
12 SV Inning/​A. 28 9 5 14 39:48 -9 26
13 BVTA FFB 28 7 5 16 29 : 84 -55 20
14 TSV Geltendorf 27 4 2 21 25 : 76 -51 11
15 FT Starnberg 09 zg. 24 0 0 24 0:00 0 0

Dem Personalmangel war es geschuldet, dass die "Oldies" Christian Bechler und Martin Kluger, sowie der zurückgetretene Josef Drexl im Geltendorfer Aufgebot standen. Auch zwischen den Pfosten stand mit Robin Schulz-Wittner ein Feldspieler. Dass man aber mit 2:1 den Kürzeren zog, lag weder an Schulz-Wittner, der seinen Job gut erledigte, noch am untrainierten Personal. Vielmehr vergab man in der zweiten Halbzeit viele gute Torgelegenheiten. Einzig Alexander Hörmann konnte sich in der ersten Halbzeit als Torschütze feiern lassen. Da der Abstieg dank der Moorenweiser Niederlage aus der Vorwoche bereits besiegelt ist, fällt diese Niederlage nicht weiter ins Gewicht.

Am Einsatz hat es nicht gelegen, dass man in Herrsching verdient mit 3:1 verloren hat. Vielmehr waren die Gastgeber ein zu starker Gegner an diesem Samstag. Von der ersten Minute an legte Herrsching ein hohes Tempo an den Tag. Doch die Angriffe endeten entweder am Geltendorfer Strafraum bei der kampfstarken Defensive, oder bei Keeper Marvin Dietsch, oder aber sie wurden kläglich vergeben. So mussten sich die Hausherren bis zur 65. Minute gedulden, ehe sie per Kopfball nach einer Freistoßflanke in Führung gehen konnten. Die Freude darüber konnte ihnen Richard Mohr nur drei Minuten später wieder nehmen. Einen wunderschönen Angriff des TSV vollendete unser Kapitän ebenfalls per Kopf zum 1:1. Die Kräfte auf Geltendorfer Seite schwanden jedoch und die Ungenauigkeiten nahmen zu. So kam Herrsching per sehenswertem Außenrist-Schlenzer in der 78. Minute zur erneuten Führung. Geltendorf fand auf den erneuten Rückstand diesmal aber keine Antwort und man kassierte drei Minuten vor dem Ende noch das Tor zum Endstand.

Mit einer 1:0-Niederlage kehrten Geltendorfs Fußballer aus Wildenroth zurück. In einem Spiel mit wenigen Torraumszenen war es eine Unachtsamkeit in der Defensive, welche die Hausherren zum Tor des Tages nutzten (49.). Bis dahin ließ man wenig zu, ohne aber selbst für Gefahr zu sorgen. Selbst als sich die Gastgeber ab der 78. Minute drei gelb-rote Karten einfingen, gelang es nicht sich Torchancen zu erspielen. Somit war es eine verdiente Auswärtsschlappe.

Am Ende der Begegnung gab es auf beiden Seiten keine geteilte Meinung, Schiedsrichter Jürgen Hajek aus Augsburg sorgte mit krassen Fehlentscheidungen und einer komplett undurchsichtigen Bewertung der einzelnen Aktionen für eine extrem hektische Partie. Die Strafstöße zum 1:0 für den BVTA Fürstenfeldbruck, beziehungsweise zum 2:1 für Geltendorf waren beide unberechtigt. Auch die Gelb-Roten Karten für Geltendorfs Michael Grabler in der 59. Minute für ein Allerweltsfoul und für einen Gästespieler, der sich lediglich mit den Zuschauern unterhielt (80.) waren Fehlentscheidungen. Beide Mannschaften reagierten in der ersten Halbzeit noch sehr gelassen auf die fahrige Linie des Unparteiischen und es war bis dahin eine ruhige Partie. In Halbzeit zwei kam dann doch zunehmend Hektik auf, was noch zwei weitere Platzverweise für Bruck zur Folge hatte. Der Sieg für Geltendorf geht in Ordnung.

Für dieses Spiel sei einfach mal Andreas Brehme zitiert: "Hast du Scheiße am Fuß, dann hast du Scheiße am Fuß!" Aufgrund der Chancenverteilung geht der 1:0-Erfolg des VfL Egenburg sicherlich in Ordnung. Dass jedoch das goldene Tor der Partie aus einem unberichtigten Foulelfmeter kurz vor der Pause entstand, war nicht der einzige Tiefschlag, den die gebeutelten Geltendorfer wegstecken mussten. Denn man bot den Gästen über 90 Minuten einen couragierten Kampf. Trotz der beinahe eindeutigen Tabellensituation und des unglücklichen Rückstands steckten die TSV-Kicker zu keiner Phase der Begegnung auf, wurden aber am Ende nicht belohnt. Denn ein sehenswerter Seitfallzieher von Michael Grabler fand den Weg in das Tor nicht. Als Geltendorf in der Nachspielzeit noch einmal alles nach vorne warf, verletzte sich TSV-Keeper Maxi Leichinger ohne Fremdeinwirkung vermutlich schwer am Knie. Das I-Tüpfelchen auf einem gebrauchten Spieltag. 

Beide Mannschaften gaben sich keine Zeit zum Abtasten. Ein Gautinger Kopfball landete in der zweiten Spielminute am Pfosten und Daniel Brieskorn besorgte mit einem Freistoßtreffer das 1:0 für den TSV (8.). Nach einer guten Viertelstunde fing man sich jedoch den fast schon obligatorischen Gegentreffer bei Standardsituationen (16.). Fünf Minuten später stellte erneut Daniel Brieskorn per Foulelfmeter die Geltendorfer Führung wieder her. In der 40. Minute sah Stefan Grabler für eine Tätlichkeit die rote Karte und ein direkt verwandelter Freistoß des SC Gauting aus 25 Metern zum 2:2 war der Schlusspunkt einer turbulenten ersten Halbzeit (44.). Nicht weniger spektakulär startete der zweite Spielabschnitt. Alexander Hörmann lupfte den Ball per Hacke über seinen Gegenspieler und hatte keine Mühe zum 3:2 für Geltendorf einzuschieben (49.). Aber auch die dritte Führung hatte nur bis zur 65. Minute Bestand. Nach einem Notarzteinsatz blieb es beim 3:3-Unentschieden.

Im Nachbarschaftsduell zwischen Geltendorf und Moorenweis zogen die Geltendorfer mit 3:2 den Kürzeren. Die Moorenweiser Führung aus der 19. Minute glich Daniel Brieskorn per schmeichelhaftem Foulelfmeter aus (36.). Ein weiterer unberechtigter Foulelfmeter sorgte für die Führung der Gäste zur Pause (41.). In einem recht fairen Derby kam eigentlich nur Hektik auf, da sich viele Akteure auch bei den kleinsten Berührungen auf´s theatralischste fallen ließen und schrieen, wie nach Mordanschlägen. Ein Unding, dass wir wohl den Robbens, Messis und Ronaldos dieser Welt zu verdanken haben. Abermals Daniel Brieskorn konnte in der 72. Minute den Ausgleich erzielen. Doch Moorenweis gelang der Siegtreffer (84.), der nach dem Spielverlauf in Ordnung ging, denn Geltendorf bot phasenweise Tipp-Kick. Damit dürfte der Abstieg wohl besiegelt sein.

Stark verbessert präsentierte sich die Spöttl-Elf nach der Winterpause. Beim 1:2 in Wessling stand man am Ende jedoch wieder mit leeren Händen da. Den Geltendorfern war zu Beginn deutlich anzumerken, wie gut die Rückkehr von Florian Schlögl und Robin Schulz-Wittner dem eigenen Spiel tat. Chancen gab es in der ersten Hälfte auf beiden Seiten. Einen Freistoß von Alexander Hörmann konnte Weßlings Torhüter im letzten Moment klären, auf der anderen Seite vereitelte Max Leichinger die größte Chance der Hausherren. 
Umso ärgerlicher war es, dass nach gut einer Stunde mal wieder eine Standardsituation zum ersten Gegentor führte. Einen scharf hereingetretenen Freistoß drückte Patrick Kalkschmidt unter starker Bedrängnis zum 1:0 für Wessling selbst über die Linie. Eine Viertelstunde später bediente Alexander Hörmann den durchstartenden Stefan Grabler, der dem Torhüter mit einem strammen Linksschuss keine Chance ließ und das 1:1 erzielte.
Als beide Seiten bereits mit einer Punkteteilung rechneten, bescherte ein Stellungsfehler in Geltendorfs Hintermannschaft den Gastgebern den 2:1-Siegtreffer aus spitzem Winkel. 

Es fällt den Geltendorfer Fußballern sichtlich schwer, an sich selbst und an eine reelle Chance auf Punkte zu glauben. All die Fehlschläge der jüngsten Vergangenheit und der damit verbundenen Kritik aus den unterschiedlichsten Richtungen haben deutliche Spuren hinterlassen. Somit war der Zeitpunkt der Brucker Führung direkt vor der Pause der nächste Nackenschlag für den TSV. Ehrlich zugegeben reichte den Hausherren eine allenfalls durchschnittliche Leistung, um einen 5:0-Kantersieg herauszuschießen. Man muss Spielern und Trainer Herbert Spöttl auch mal ein Kompliment aussprechen, die trotz allem Woche für Woche ihr Bestes geben und einfach unter dem qualitativen Aderlass der letzten Jahre zu leiden haben. Es wird Zeit für die Winterpause!

Lange Zeit sah es nach einem schmeichelhaften Punktgewinn für den TSV Geltendorf aus. Die Inninger Hausherren hatten ein deutliches Chancenplus auf ihrer Seite, scheiterten aber entweder am starken TSV-Keeper Maxi Leichinger, am Aluminium oder am eigenen Unvermögen. Doch ein verwandelter Foulelfmeter kurz vor dem Ende machten alle Geltendorfer Hoffnungen zunichte. Stefan Grabler hatte den TSV nach einer Ecke per Kopf in Führung gebracht. Aber nach einer ebenfalls per Kopf verwerteten Freistoßflanke der Hausherren stand es zur Pause 1:1. In der zweiten Halbzeit nahm der Druck auf Geltendorf nochmals zu und man konnte kaum für Entlastung sorgen. Mit diesem verlorenen Sechs-Punkte-Spiel hat der TSV den Anschluss an das hintere Tabellenmittelfeld erstmal verloren.

Der TSV Geltendorf startete besser in die Partie und hatte durch Stefan Grabler bereits früh die erste Chance. Nach einer Viertelstunde spielte Alexander Hörmann einen Pass auf die Außenbahn zu Daniel Brieskorn und dessen Hereingabe landete wieder bei Hörmann, der aus kurzer Distanz das 1:0 für die Hausherren erzielte. Doch wieder einmal war es eine Standardsituation, die den TSV aus der Bahn warf. Eine Freistoßflanke aus dem Halbfeld durfte Stockdorfs Verteidiger unbedrängt zum Ausgleich einköpfen. Nur fünf Minuten später konnte Max Leichinger einen Freistoß abwehren, den Abpraller durften die Gäste ganz gemütlich zum 1:2 einnicken. Torhüter Leichinger vereitelte danach noch eine Doppelchance, doch nach einer Ecke in der zweiten Halbzeit blieb auch er auf der Linie kleben, während seine Verteidiger gleich drei Stockdorfer frei in den Fünfmeterraum laufen ließen. Nach diesem Treffer zum 1:3 zappelte der Ball erneut im Netz, doch ein schmeichelhafter Abseitspfiff verhinderte das 1:4 und brachte den TSV nochmal zurück ins Spiel. Nach einem Textilvergehen im Strafraum verwandelte Daniel Brieskorn sicher zum 2:3 vom Punkt (81.). Anschließend packten die Geltendorfer die Brechstange aus, ohne jedoch nochmal zwingende Chance zu erzeugen. 

Beim Schlusslicht Starnberg kam der TSV Geltendorf zu einem zu keiner Zeit gefährdeten 2:0-Auswärtssieg. Bereits in der ersten Viertelstunde hatten die Geltendorfer zwei hochkarätige Chancen, aber man scheiterte wieder einmal an der eigenen Chancenverwertung. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß setzte Richard Mohr mustergültig Alexander Hörmann in Szene und dessen Schuss aus 16 Metern schlug unhaltbar zum 0:1 im Winkel ein. Drei Minuten später war die Partie dann eigentlich schon entschieden: nach einem Freistoßpfiff beleidigte ein Starnberger Verteidiger den Schiedsrichter aufs übelste und sah dafür folgerichtig die rote Karte. Davon konnten sich die mit nur 11 Spielern angetretenen Hausherren nicht mehr erholen. Nach einigen weiteren guten Möglichkeiten mussten die Gäste aber bis zur 57. Minute auf ein weiteres Tor warten. Richard Mohr wurde an der Seitenlinie gefoult, aber Geltendorfs Kapitän hielt sich auf den Beinen und bereitete auch den zweiten Treffer vor. Stefan Grabler nahm das Zuspiel auf und sein Flachschuss landete zum 0:2 im kurzen Eck. Zwanzig Minuten vor dem Ende warf Starnberg nochmals alles nach vorne, ohne jedoch wirklich Gefahr zu erzeugen. Dem TSV boten sich noch unzählige Kontermöglichkeiten, welche aber allesamt zu unkonzentriert zu Ende gespielt wurden. 

Endlich! Am 10. Spieltag durfte der TSV Geltendorf seinen ersten Saisonsieg feiern. Das goldene Tor fiel in der 54. Minute per verwandeltem Foulelfmeter durch Alexander Hörmann. Michael Miller wurde zuvor nach einer Freistoßflanke zu Boden gerissen. Nach den hohen Niederlagen zuletzt, war es nicht verwunderlich, dass der TSV sehr defensiv agierte. Die junge Truppe vom Ammersee fand über 90 Minuten nie ein Mittel, dem Geltendorfer Tor gefährlich zu werden. Maximilian Pawlak als Libero aufzubieten, verlieh den Hausherren zusätzliche Sicherheit. Zudem war heute jedem TSV-Akteur der Siegeswille anzumerken. Es wurde gegrätscht, gefightet und unterm Strich verdient gewonnen. Diese Moral wurde zwar schon des Öfteren an den Tag gelegt, nur konnte man sich an diesem Sonntag endlich mit Zählbarem belohnen.

Du kannst schreien, du kannst weinen, du kannst Gott, die Welt und das Schicksal verfluchen. Es nützt alles nichts. Am Ende konnte sich der TSV für eine tolle kämpferische Leistung nicht belohnen. 

Von den Geltendorfer Kickern war nach der katastrophalen Partie in Bruck eine klare Trotzreaktion gefordert. Und die bekamen die Zuschauer auch zu sehen. Nicht einmal die frühe Wildenrother Führung - ausgerechnet durch ein Geltendorfer Eigentor - aus der achten Minute brachte die Hausherren aus dem Konzept. Man zwang die Gäste durch aggressive Spielweise immer wieder zu Ballverlusten und setzte somit seine Nadelstiche. Eine dieser Aktionen ließ den gut aufgelegten Alexander Hörmann alleine auf den gegnerischen Torhüter zu laufen und ein Gästespieler wusste sich nur noch mit einer Notbremse zu helfen. Mit einer berechtigten roten Karte als Konsequenz (25.). Die numerische Überlegenheit konnte man nutzen und kam vor der Pause zum verdienten Ausgleich durch Alexander Hörmann (43.). 

Nach der Halbzeit hatte der TSV seine beste Phase und wenn man den Geltendorfern einen Vorwurf an diesem Abend machen kann, dann den, dass man die Chancen zur Führung nicht verwerten konnte. Die Spielvereinigung zeigte sich in dieser Disziplin eiskalt und der Fußball wieder von seiner grausamsten Seite. Eine clevere Aktion in der 65. und eine Einzelaktion zehn Minuten später schickte Geltendorf auf die Verliererstraße. Nüchtern betrachtet hat die clevere Mannschaft an diesem Abend die Punkte mit nach Hause genommen.

Der TSV Geltendorf erwies sich als dankbarer Aufbaugegner für die kriselnden Kreisstadt Türken vom BVTA. In der ersten halben Stunde machten die Hausherren mit drei Toren den Sack bereits zu. So unglaublich es klingen mag, der TSV erspielte sich Chancen, ließ diese aber allesamt liegen. Das soll aber keine Beschönigung der Tatsache sein, dass bis zum Strafraum der Geltendorfer freies Geleit herrschte. Mit der Marschrichtung Pressing zu spielen standen die Stürmer auf weiter Flur alleine. Man sucht nach einer Erklärung, warum nach zwei starken, einsatzfreudigen Partien des TSV plötzlich eine halbe Mannschaft im Tiefschlaf agiert und die andere Hälfte an sich und seinen Erwartungen scheitert. Nach einem Viertel der Saison darf man sich jetzt bereits die Frage stellen, ob ein Abstieg für einen gebeutelten Kader wie dem der Geltendorfer nicht besser gewesen wäre.

Es war eine geschlossen starke Mannschaftsleistung, die dem TSV Geltendorf den ersten Punktgewinn beim Gastspiel in Egenburg bescherte. Von der ersten Minute an wurden die Gastgeber bearbeitet und zu Fehlern gezwungen. Das einzige Geltendorfer Manko: Aus der Feldüberlegenheit wurden kaum Torgelegenheiten erspielt. Auch nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern bei sommerlichen Temperaturen das gleiche Bild. Egenburg kam kaum zur Entfaltung und der TSV kontrollierte das Spielgeschehen. Mit der letzten Aktion der Partie ergab sich für den TSV noch die große Gelegenheit sich mit einem Dreier für die tolle Leistung zu belohnen, aber Max Schellhorn scheiterte am Egenburger Torhüter. Wenn der TSV den Kampf weiterhin so annimmt, wie in dieser Partie, ist der Klassenerhalt absolut realistisch.

Der TSV Geltendorf kam mit leeren Händen vom Derby in Moorenweis zurück. In einer sehr
umkämpften Partie mit vielen Fouls zog man mit 3:2 den Kürzeren. Von Beginn an merkte
man beiden Mannschaften die Bedeutung der Partie an. Jeder Zweikampf wurde intensiv
geführt. Als die Hausherren nach elf Minuten mit 1:0 in Führung gingen, zeigten sich die Geltendorfer für kurze Zeit geschockt, aber Torhüter Maxi Leichinger verhinderte einen höheren Rückstand. Nach dem Ausgleich machten die Gäste das Spiel und führten zur Pause verdient mit 2:1. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Moorenweis den Druck. Nach einem verschossenen Elfmeter der Moorenweiser gelang in der 64. Minute der Ausgleich und fünf Minuten vor dem Ende noch der Siegtreffer. Auf die spielerische und vor allem kämpferische Leistung des TSV kann man trotz der Niederlage aufbauen.

Der TSV Geltendorf hat ganz klar ein Einstellungsproblem. Wie bereits in der Vorsaison lässt man sich von Spitzenmannschaften, bei denen es vermeintlich sowieso nichts zu holen gibt, abschlachten. So kamen die Hausherren vom SV Mammendorf in einer guten Viertelstunde zu drei schnellen Toren ohne große Gegenwehr. Bis zur Pause lag man dann bereits mit fünf Toren im Rückstand. Nach der Pause war der TSV wenigstens ein wenig aggressiver und da die Mammendorfer auch ein bis zwei Gänge zurückgeschalten hatten blieb es bis zum Ende beim Rückstand von fünf Toren. Der TSV geht erneut einer ganz schweren Saison entgegen. Noch in der ersten Hälfte verletzte sich Fabian Auer nach einem Zusammenprall mit einem Mitspieler schwer im Gesicht, was dieser schwachen Vorstellung noch die Krone aufsetzte.